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Zimmer frei.

Am Freitag war es endlich so weit. Ich hab Christian zum Geburtstag Eintrittskarten zur Aufzeichnung von „Zimmer frei!“ geschenkt, denn seit wir zusammen sind, gucken wir das eigentlich fast jede Woche zusammen (sonntags, 22:15 Uhr, WDR). Am Tag, als der Kartenvorverkauf anfing, hab ich lauernd vor dem Notebook gehockt und gewartet, damit ich auch ja noch Karten bekomme, denn wer „Zimmer frei!“ kennt, weiß, dass das ein sehr kleines Studio ist, und es deswegen auch nicht viele Plätze im Publikum gibt. Ich habe mich dann für Karten für den 29. Januar entschieden, da Chris ja nur am Wochenende hier ist und es so einfach weniger stressig war.

Unsere Reise nach Köln stand allerdings unter keinem guten Stern. Am Freitag ist hier nämlich das absolute Schneechaos ausgebrochen. Es ist zwar schon seit ein paar Wochen sehr kalt und verschneit, aber am Freitag war wohl der absolute Höhepunkt. Die Straßen hier im Oberbergischen waren nicht geräumt und schon gar nicht gestreut, so dass der Weg AUF die Autobahn sehr beschwerlich war. Auch auf der Autobahn selbst sah es zunächst nicht viel besser aus, aber je näher wir unserem Ziel kamen, umso besser wurde es. In Köln angekommen, sah man dann auch nicht einmal die kleinste Schneeflocke. Unglaublich, aber wahr. Wir waren schon sehr spät dran, aber das Navi zeigte noch 500 Meter und gerade als Christian sagte: „Wir sind in einer Minute da…“, fuhren wir um eine Kurve und standen vor einem Bahnübergang, an dem sich gerade die Schranken schlossen. Endlich auf dem Gelände des WDR in Bocklemünd angekommen, haben wir uns auch prompt verfahren und sind erstmal in der „Lindenstraße“ gelandet! Zum Glück ist aber doch noch alles gut gegangen und wir hatten zwar schlechte Plätze (letzte Reihe, ganz rechts), aber konnten dann doch den Abend noch genießen.

Irgendwann tauchte dann Christine Westermann auf und hat mit dem Publikum geplaudert und die großartige Anekdote um Cherno Jobatey aufgewärmt. Dann erzählte sie, wen wir in den vorhergehenden Aufzeichnungen verpasst haben (denn man weiß ja vorher nicht, wer als Gast da sein wird) – u.a. Max Herre, wenn ich mich recht entsinne. Der Gast des Abends unserer Aufzeichnung war dann Alexandra Kamp, die mit 113cm angeblich Deutschlands längste Beine hat. Und Schauspielerin ist sie. Ich hab mich erst nicht so gefreut, da ich sie in Interviews im Fernsehen eher nicht so sympathisch fand, aber trotzdem war ich froh, dass ich den Gast überhaupt kannte. Dann kam Johann König noch kurz vorbei und dann Götzi-Mausi, der das Publikum dann schonmal in die richtige Stimmung gebracht hat. Dann haben wir noch einen Spendenaufruf für Haiti (nicht „Tahiti“) aufgezeichnet und dann ging auch bald die Sendung los.

Alexandra Kamp gab sich betont unglamourös und down-to-earth und obwohl es etwas aufgesetzt wirkte, hat sie ihre Sache ganz gut gemacht und es war eine sehr spaßige Sendung. Vor allem die „Sushi-Operette“ hat mir sehr gut gefallen. Christine ist einfach die Beste! Blob, blob, bloooob. Ich hatte nachher nicht mehr Bauchweh vor Hunger, sondern vom Lachen und natürlich hat Frau Kamp am Ende von mir die grüne Karte bekommen. Etwas überraschend war das schnelle Ende, denn „Zimmer frei!“ wird „wie live“ aufgezeichnet und deswegen war auch nach einer Stunde um 21:20 Uhr schon Schluss.

Ich kann einen Besuch bei „Zimmer frei!“ nur empfehlen. Ich werde wohl auch bald mal wieder versuchen, noch einmal Karten zu bekommen. Wann die Sendung ausgestrahlt wird, weiß ich leider nicht, aber ich sag bestimmt im Twitter nochmal Bescheid.

P.S.: Der Weg nach Hause war weniger beschwerlich, denn inzwischen waren zumindest Teile der Straßen geräumt worden. Nur beim Einparken gab es Schwierigkeiten, aber vier zufällig vorbeitorkelnde Jugendliche haben geholfen das Auto anzuschubsen, so dass wir trotz Schneeberg in die Parklücke reinkamen.

2 Kommentare

  1. Klingt nach was wo ich auch mal hingehen möchte 🙂 Was mich ein bisschen abschrckt ist, dass man ja scheinbar vorher nicht weiß wer da ist… da kann mna Glück aber auch Pech haben… Wann seid ihr denn zu sehen?

    Katrööööööööön

    • Miriam

      Ja, das ist tatsächlich ein bisschen doof, dass man das nicht vorher weiß. Aber eigentlich sind ja fast alle Folgen spaßig, auch wenn man den Gast nicht kennt. Schon allein wegen der Spiele lohnt es sich! Außerdem sind die Karten ziemlich günstig, da kann man echt nicht meckern. Wann man uns sieht, weiß ich nicht, aber ich sag auf jeden Fall Bescheid.

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