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Apokalypse. Der Soundtrack.

Wir werden alle sterben. Am 21. Dezember 2012 sagen die Mayas. Im Moment bin ich tatsächlich mal mehr und mal weniger in Endzeitstimmung – was eigentlich überhaupt nicht lustig ist. Dennoch versuche ich mich mit flapsigen Bemerkungen und Spinnereien davon abzuhalten durchzudrehen. Ich habe Verständnis, wenn das jemand geschmacklos findet. Dann aber am besten diesen Eintrag hier einfach ignorieren. Und einfach weiterleben… so lange es noch geht. :/

Carl Orff – Carmina Burana – Oh Fortuna
Ein Klassiker. Was soll man dazu noch sagen?

Vera Lynn – We’ll Meet Again
„Dr. Strangelove“ (1964) von Stanley Kubrick ist einer der besten Filme überhaupt und wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte das bei Gelegenheit nachholen. Die Version von Johnny Cash soll auf meiner Beerdigung gespielt werden (falls es doch nicht zur Apokalypse kommen sollte, versteht sich).

David Bowie – When the Wind Blows
Obwohl der Film eine Freigabe ab sechs Jahren, hat sollte sich KEIN Kind auf der Welt „Wenn der Wind weht“ (1986) alleine ansehen. Dass die Protagonisten nur gezeichnet sind, macht das Leiden, das auf dem Bildschirm gezeigt wird nicht weniger unerträglich. Die DVD ist für unter 5 Euro bei Amazon zu haben, man kann sich den Film aber auch komplett auf YouTube ansehen. Grundsätzlich kann ich den Film sehr empfehlen, aber man darf wirklich keine seichte Unterhaltung erwarten. Der Film ist wirklich sehr grausam und verlangt einem viel ab.

The Kelly Family – When the Last Tree…
„When the Last Tree…“ erschien auf dem Album „Wow“ (1993) und basiert auf der Weissagung der Cree.

Muse – Apocalypse Please
Zu vielen Liedern von Muse könnte die Welt untergehen. Zu diesem aber besonders gut.

Blondie – Atomic
‚Oh your hair is beautiful tonight.‘ – Inhaltlich ist „Atomic“ sicher nicht passend zur Apokalypse, aber es ist nunmal eines meiner absoluten Lieblingslieder und immerhin der Titel passt.

Clint Mansell – Lux Aeterna
Clint Mansell ist einer der ganz großen Filmkomponisten. Das sicherlich bekannteste Stück ist „Lux Aeterna“ aus dem Darren Aronofsky-Film „Requiem For a Dream“.

New York, New York
Ich habe niemals „Crysis 2“ gespielt und kenne den Trailer auch nur aus einem Seminar an der Uni. Aber es passt wie die Faust aufs Auge.

Rebecca Black – Friday
Schlimmer gehts nicht mehr.

Ich hab jetzt keine Lust mehr. Vielleicht werde ich die Liste erweitern, wenn mir noch was einfällt. Oder wenn irgendwer Vorschläge hat. Immer her damit. 🙂

Nachtrag vom 15.3.11, 20:23 Uhr:
Jill Tracy – Doomsday Serenade
Die oftmals kopierte und selten erreichte Miss Temple hat einen weiteren Kandidaten für den Apokalypse-Soundtrack beigesteuert. Durch diesen Beitrag aus der Cabaret Noir-Ecke wird der Soundtrack noch vielfältiger. Vielen Dank dafür.

Nachtrag vom 16.3.11, 22:05 Uhr:
Sia – Breathe Me
Björn hat natürlich vollkommen Recht, wenn er das Fehlen von „Breathe Me“ bemängelt. Entschuldigend muss ich dazu sagen, dass ich bei dem Lied eher an ein friedliches Entschlafen denn an einen gewaltsamen Apokalypsentod denken muss. Aber das ultimative Lied zur ultimativen Serie über den Tod gehört natürlich trotzdem irgendwie dazu. Das Serienfinale hat bislang jeden, mit dem ich darüber gesprochen habe, total fertig gemacht. Ich erinnere mich noch, dass ich ein totales Wrack war. Aber es war auch sooo gut.

11 Kommentare

    • Miriam

      Ich würde vermuten, dass man den embed-Code von der YouTube-Seite nehmen muss. Das Lied löst bei mir tatsächlich sowas wie Todessehnsucht aus (es ist zumindest der Plan B oder auch einfach ein zweites zusätzliches geplantes Beerdigungslied) – allerdings denke ich dabei eher an friedliches Entschlafen und nicht an einen gewaltsamen Apokalypsentod. Dennoch hast du natürlich grundsätzlich absolut recht, dass er einfach WICHTIG ist und deswegen werde ich nachrüsten.

      • polaroidville

        das wird definitiv mein beerdigungslied sein. kommt bestimmt gut, wenn ich dann übers meer verstreut werde. (irgendwie komisch, dass wir uns jetzt schon damit befassen. 😀 krmkrm)

        ich find es passt genau dann, wenn die letzten sekunden anfangen – quasi der slowmotion moment. man liegt noch mal in den armen seiner lieben oder schaut hinaus auf das, was auf einen zukommt. irgendwie sowas – wir sollten mal einen film zusammen drehen. 😀 einen apokalyptischen; den soundtrack haben wir ja jetzt! und ich hab irgendwie lust, dir nachzumachen. wenn ich die tage mal zeit hab, würde ich gerne sowas auch für meinen blog machen, darf ich?

  1. Miriam

    So… ich habe aktualisiert, vielen Dank. Sag Bescheid, wenn dir noch etwas einfällt, ja? Nachmachen darfst du SEHR GERNE, wenn du magst kannst du mich ja verlinken. Und ich find es eigentlich gar nicht so komisch, sich mit seiner eigenen Beerdigung zu befassen, auch in jungen Jahren. Vielleicht etwas ungewöhnlich aber eigentlich zeugt das doch nur von weiser Voraussicht. Das mit dem Film drehen find ich gut. Apokalyptisch ist mir eigentlich auch recht… aber vielleicht erst, wenn die Weltlage sich etwas entspannt hat, sonst bin ich möglicherweise zu deprimiert.

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