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Disney Stöckchen

Via Miss Temple.

1. Was ist dein Lieblings Disney-Film? (Zeichentrick)

– Arielle
– Der König der Löwen
– Findet Nemo

2. Welche Figur ist dein Lieblings-Bösewicht?

– Scar
– Oogie Boogie
– Madame Mim

3. Und dein liebster Held?

– Arielle
– Wall-E

4. Welche Moral ziehst du aus deinem Lieblingsfilm?

– Männer mögen kein Geplapper. Unterschätze nie die Bedeutung der „Körpersprache“. 😉
– Hakuna Matata.
– Just keep swimming.

5. Dein liebster Nebendarsteller?

– Pumbaa
– Raupe (Cap und Capper)
– Schlafmaus (Alice im Wunderland)

6. Wenn du die Wahl hättest einen ganzen Film lang live dabei zu sein, welcher wäre das?

– James und der Riesenpfirsich

7. Findest du einen Charakter besonders erotisch/unerotisch?

– Erotisch ist sicher das falsche Wort, aber Robin Hood ist toll.
– Eher nicht so sexy ist dann wohl Prince John.

9. Dein Lieblingslied?

– „Ein Mensch zu sein“ (Arielle)
– „Die Pest für den Königsclown von England“ (Robin Hood)
– „Ich will jetzt gleich König sein“ (König der Löwen)

10. Hast du eine eigene Idee für einen neuen Disney-Film? Wenn ja, wie sähe die aus?

Nein. Aber was ‚klassisches‘ mit viel Musik wär schön.

11. Hast du auch einen Disney-Film den du besonders magst (kein Trick) ?

– Verwünscht
– Fluch der Karibik
– Freaky Friday

12. Ist Disney immer noch unschlagbar?

Unschlagbar nicht, denn die neueren Disney-Filme gefallen mir nicht so gut. Aber Disney ist auf jeden Fall vorne mit dabei.

13. War die Zusammenarbeit mit Pixar der Anfang vom Ende?

Nein. Siehe „Findet Nemo“ oder „Wall-E“ – zwei der besten Filme aller Zeiten!

14. Was hälst du davon, dass in den neuen Disneyfilmen nicht mehr wie in den alten gesungen wird?

Ich finde der Gesang gehört dazu. Vielleicht nicht immer, aber irgendwie macht es einen Disney-Film doch aus, oder?

15. Wie viele Disneyfilme hast du Daheim?

ca. 23

16. Welchen Disney Film würdest du deinen Kindern vorsetzen, um ihnen was zu vermitteln?

Um ihnen etwas zu vermitteln, sicher keinen. In erster Linie sollen die Filme ja unterhalten. Eine schöne Moral steckt z.B. in „Wall-E“, „Monster AG“ und „Cap und Capper“. Aber darum geht es nicht.

17. Haben Disney-Filme deine Kindheit beeinflusst?

Sie haben zumindest eine große Rolle gespielt. Vielleicht die größte neben Astrid Lindgren-Verfilmungen.

18. Welcher Disney Film ist deiner Meinung nach der traurigste?

Die ersten 10 Minuten von „Oben“. Ich hab Rotz und Wasser geheult.

19. Und der lustigste?

Die Monster AG

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Jazz ist anders.

Jazz-Konzerte sind ein ganz besonderes Erlebnis, wie ich am Freitag mal wieder zu spüren bekommen habe. Relativ kurzfristig und günstig haben Chris und ich Karten für Götz Alsmann im Konzerthaus in Dortmund erworben. Unsere Freunde Nicole und Uwe waren ebenfalls spontan überzeugt und wollten uns gerne zu dieser Veranstaltung begleiten. Krankheitsbedingt ist Uwe aber leider ausgefallen – an dieser Stelle noch einmal gute Besserung! – und die liebe Ewelina ist dafür eingesprungen. Ich bin bereits am Donnerstag nach Dortmund gefahren, was mit dem Zug mit Umsteigen in Köln an Weiberfastnacht durchaus ein Erlebnis war.

Am späten Freitagnachmittag erwarteten wir dann Nicole und Ewe in Christians Wohnung, die dann auch sehr schnell inspiziert war – Ewe amüsiert sich wohl heute noch über deren Größe. Dann sind wir Richtung Innenstadt gefahren, wo wir ein vorzügliches chinesisches Restaurant aufgesucht haben. Dann mussten wir uns auch schon sehr beeilen, denn das Konzert sollte um 20 Uhr losgehen.

Pünktlich saßen wir dann auf unseren Plätzen, die zugegeben nicht sehr gut waren. Aber was will man schon erwarten, wenn man auf die allerletzten Plätze zurückgreift? Das Konzerthaus war nämlich so gut wie ausverkauft, so dass wir mit der vorletzten Reihe ganz oben vorlieb nehmen mussten. Die Atmosphäre im Konzerthaus ist aber dennoch unübertrefflich. Auch Götz Alsmann selbst bezeichnete es während seines Auftritts als das schönste Konzerthaus Deutschlands. Die Optik und vor allem die Akustik (!) sind sagenhaft. Man hörte wirklich jeden noch so kleinen Ton, den die fünf Musiker von sich gegeben haben. Neben Götz Alsmann, der sich vor allem vokal und am Piano betätigte, gab es noch einen Schlagzeuger, einen Percussionisten, einen Bassisten und einen Xylophonisten. Nicht nur musikalisch, sondern auch textlich konnte die Götz Alsmann Band überzeugen. Die Texte waren ausgesprochen witzig und auch die eingestreuten Witzeleien zwischen den musikalischen Beiträgen sehr spaßig.

Es war ein hinreißender Abend, den wir im Anschluss an das Konzert noch in einer Bar haben ausklingen lassen bei einer sehr urbanen Aloha-Limonade mit Elderflower-Flavour. ;]

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Zimmer frei.

Am Freitag war es endlich so weit. Ich hab Christian zum Geburtstag Eintrittskarten zur Aufzeichnung von „Zimmer frei!“ geschenkt, denn seit wir zusammen sind, gucken wir das eigentlich fast jede Woche zusammen (sonntags, 22:15 Uhr, WDR). Am Tag, als der Kartenvorverkauf anfing, hab ich lauernd vor dem Notebook gehockt und gewartet, damit ich auch ja noch Karten bekomme, denn wer „Zimmer frei!“ kennt, weiß, dass das ein sehr kleines Studio ist, und es deswegen auch nicht viele Plätze im Publikum gibt. Ich habe mich dann für Karten für den 29. Januar entschieden, da Chris ja nur am Wochenende hier ist und es so einfach weniger stressig war.

Unsere Reise nach Köln stand allerdings unter keinem guten Stern. Am Freitag ist hier nämlich das absolute Schneechaos ausgebrochen. Es ist zwar schon seit ein paar Wochen sehr kalt und verschneit, aber am Freitag war wohl der absolute Höhepunkt. Die Straßen hier im Oberbergischen waren nicht geräumt und schon gar nicht gestreut, so dass der Weg AUF die Autobahn sehr beschwerlich war. Auch auf der Autobahn selbst sah es zunächst nicht viel besser aus, aber je näher wir unserem Ziel kamen, umso besser wurde es. In Köln angekommen, sah man dann auch nicht einmal die kleinste Schneeflocke. Unglaublich, aber wahr. Wir waren schon sehr spät dran, aber das Navi zeigte noch 500 Meter und gerade als Christian sagte: „Wir sind in einer Minute da…“, fuhren wir um eine Kurve und standen vor einem Bahnübergang, an dem sich gerade die Schranken schlossen. Endlich auf dem Gelände des WDR in Bocklemünd angekommen, haben wir uns auch prompt verfahren und sind erstmal in der „Lindenstraße“ gelandet! Zum Glück ist aber doch noch alles gut gegangen und wir hatten zwar schlechte Plätze (letzte Reihe, ganz rechts), aber konnten dann doch den Abend noch genießen.

Irgendwann tauchte dann Christine Westermann auf und hat mit dem Publikum geplaudert und die großartige Anekdote um Cherno Jobatey aufgewärmt. Dann erzählte sie, wen wir in den vorhergehenden Aufzeichnungen verpasst haben (denn man weiß ja vorher nicht, wer als Gast da sein wird) – u.a. Max Herre, wenn ich mich recht entsinne. Der Gast des Abends unserer Aufzeichnung war dann Alexandra Kamp, die mit 113cm angeblich Deutschlands längste Beine hat. Und Schauspielerin ist sie. Ich hab mich erst nicht so gefreut, da ich sie in Interviews im Fernsehen eher nicht so sympathisch fand, aber trotzdem war ich froh, dass ich den Gast überhaupt kannte. Dann kam Johann König noch kurz vorbei und dann Götzi-Mausi, der das Publikum dann schonmal in die richtige Stimmung gebracht hat. Dann haben wir noch einen Spendenaufruf für Haiti (nicht „Tahiti“) aufgezeichnet und dann ging auch bald die Sendung los.

Alexandra Kamp gab sich betont unglamourös und down-to-earth und obwohl es etwas aufgesetzt wirkte, hat sie ihre Sache ganz gut gemacht und es war eine sehr spaßige Sendung. Vor allem die „Sushi-Operette“ hat mir sehr gut gefallen. Christine ist einfach die Beste! Blob, blob, bloooob. Ich hatte nachher nicht mehr Bauchweh vor Hunger, sondern vom Lachen und natürlich hat Frau Kamp am Ende von mir die grüne Karte bekommen. Etwas überraschend war das schnelle Ende, denn „Zimmer frei!“ wird „wie live“ aufgezeichnet und deswegen war auch nach einer Stunde um 21:20 Uhr schon Schluss.

Ich kann einen Besuch bei „Zimmer frei!“ nur empfehlen. Ich werde wohl auch bald mal wieder versuchen, noch einmal Karten zu bekommen. Wann die Sendung ausgestrahlt wird, weiß ich leider nicht, aber ich sag bestimmt im Twitter nochmal Bescheid.

P.S.: Der Weg nach Hause war weniger beschwerlich, denn inzwischen waren zumindest Teile der Straßen geräumt worden. Nur beim Einparken gab es Schwierigkeiten, aber vier zufällig vorbeitorkelnde Jugendliche haben geholfen das Auto anzuschubsen, so dass wir trotz Schneeberg in die Parklücke reinkamen.

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Matt & Kim & Maja & Felix & Johan & Fredrik & Jesper & Christian & ich.

Gestern war der 5. Dezember, der Tag an dem „The Sounds“ in der Live Music Hall spielten. Nach diversem Hickhack wegen der Eintrittskarten (den Ticketshop in Weidenau kann ich wirklich NICHT weiterempfehlen) ging es dann gestern Nachmittag mit der RB nach Köln. Nach ein paar Runden Geschlappe über den viel zu überfüllten Weihnachtsmarkt sowie einem Glühwein mit Amaretto in angenehmer Trinktemperatur – sich Lippen oder Zunge daran zu verbrennen war unmöglich, auch wenn das meiner Meinung nach irgendwie dazugehört-, machten wir uns langsam auf in Richtung Live Music Hall.

Dort angekommen (wegen meines vorbildlichen Orientierungssinns mit einem kleinen Umweg) standen wir ewig lang an der Gaderobe an, waren aber gerade rechtzeitig zu Konzertbeginn in der Halle. Vorband waren „Matt & Kim“ – awesome! Eine Schlagzeugerin (Kim) und ein Keyboarder/Sänger (Matt) und mit so viel Spielfreude dabei, dass man fast gar nicht merkte, wie qualitativ fragwürdig ihre Musik eigentlich war. Nach 30 Minuten war der Auftritt der beiden dann auch schon vorbei und es wurde umgebaut und dementsprechend auch voller vor der Bühne.

The Sounds haben dann um ca. halb 9 angefangen zu spielen.

01 Crossing the Rubicon
02 Queen of Apology
03 Seven Days a Week
04 No One Sleeps When I’m Awake
05 Hurt You
06 Midnight Sun
07 Night After Night
08 4 Songs & a Fight
09 My Lover
10 Beatbox
11 Painted by Numbers
12 Dorchester Hotel
13 Rock’n’Roll
14 Living in America
15 Ego

Zugaben:
16 Tony the Beat
17 Song With a Mission
18 Hope You’re Happy Now

Nach ca. 1 1/2 Stunden war dann auch schon wieder alles vorbei. Und es war toll. Die Leute waren gut drauf und haben getanzt. Die Band war musikalisch nahezu perfekt und auch Maja, Frontfrau und der Inbegriff dessen, was man sich unter einer echten Schwedin vorstellt, war auch längst nicht so arrogant, wie man es mir in diversen Foren weismachen wollte. Sie haben viele Lieder des großartigen Albums „Dying to Say This to You“ gespielt und natürlich auch einiges vom neuen Album „Crossing the Rubicon“. Alles in allem war es ein echt tolles Konzert und die ca. 20 Euro Eintritt keine Fehlinvestition. Leider hab ich mir kein T-Shirt mehr kaufen können/wollen. Beim nächsten Konzert mach ich das wie bei Electric Six VOR dem Konzert und nicht nachher, wenn alle eins haben wollen und die besten auch schon längst weg sind. Ich denke beim nächsten „The Sounds“-Konzert bin ich evtl. wieder dabei und zu „Matt & Kim“ würde ich auch nicht nein sagen.

Da ich leider meinen Fotoapperat vergessen hab, muss ich leider auch Fremdmaterial zurückgreifen. So weit vorne standen wir natürlich nicht. Bilder von AutumnCannibalist und Christoph!.