Alle Artikel in der Kategorie “Lückenfüller

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30 Day Music Challenge – Tag 8

A song about drugs or alcohol

 

Das Getränk meiner Jugend hat einen eigenen Song: Tequila. Ich weiß nicht wann und wie genau es anfing, aber es entwickelte sich einfach zu „unserem Ding“. Unsere Wochenenden bestanden daraus, dass wir uns bei irgendwem zu Hause trafen, meistens bei mir, und dann quatschen, spielten (z. B. Super Nintendo oder SingStar oder Guitar Hero auf der Playstation 2) und eben dazu Tequila tranken.

Das endete relativ abrupt, als wir alle nach uns nach den Führerschein machten und generell einfach nicht mehr so viel getrunken wurde. Die meisten trinken heute überhaupt keinen Tequila mehr, weil wir es damals ein bisschen übertrieben haben. Ich mag ihn aber noch ab und zu ganz gerne und denk dann an die alten Zeiten. 😀 Aber zugegeben vertrage ich ihn im Cocktail inzwischen auch besser als pur.

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30 Day Music Challenge – Tag 7

A song to drive to

 

Seit ich kein eigenes Auto mehr habe … oder nein, anders, seit ich kein Auto mehr hab, das ich mir teilen muss, fahre ich auch nicht mehr besonders viel selbst. Früher war das anders. Mein kleiner pinker Twingo hat mich überall hingefahren und nur selten im Stich gelassen. Anfangs gab es noch echte MixTAPES und als ich ihm irgendwann ein CD-Deck spendiert hatte, gab es regelmäßig neue Mix-CDs. Favorisierte Tracks gab es da eigentlich nie wirklich. Ich habe allerdings eines Tages beschlossen, im Auto kein Muse mehr zu hören – das führte nämlich regelmäßig dazu, dass ich zu schnell fuhr.

In der Zeit, als wir ständig nach Bayern pendelten, fuhr auch in 98 % aller Fälle mein Mann und dementsprechend hörten wir auch überwiegend seine Lieblingsmusik. Aber immer mal wieder liefen auch meine mp3s über die Lautsprecher und da ist mir mit am schönsten folgender Track in Erinnerung geblieben: „Welt verhindern“ von Susanne Blech in Kooperation mit Strizi Streuner von Frittenbude. Susanne Blech ist eh eine meiner meistgehörten Lieblingsbands und bei Frittenbude waren wir Facebook-Gewinnspiel sei Dank sogar bei einem kleinen intimen Konzert in München.

Ich weiß gar nicht, ob das Lied wirklich so perfekt zum Autofahren ist, aber ich mag es einfach sehr gerne. Und damit im Ohr bei Nacht über die bayrischen Felder zu cruisen war einfach magisch.

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30 Day Music Challenge – Tag 6

A song that makes you want to dance

 

Ich kann ja nicht immer nur alte Kamellen ausgraben, deswegen hier mal was fast Aktuelles aus 2016. Zugegeben, mit der aktuellen Radiomusik kann ich EIGENTLICH nicht so besonders viel anfangen. Aber da ist ja noch ER. Justin Timberlake. Damals in den 90ern war ich kein *NSYNC-Fan. Ich mochte die ganz gut leiden, aber ich hab zu der Zeit ja überwiegend Rock und Punk gehört. Justin fand ich nicht süß, dass er mit der meiner damaligen Meinung nach völlig überbewerteten Britney ging, ließ ihn in meiner Gunst ebenfalls nicht steigen.

Dann sah ich eines Tages auf MTV einen Live-Auftritt der Band, wo Timberlake beatboxte und mich damit total umgehauen hat. Der konnte ja – wider Erwarten – wirklich etwas! Sein erstes Solo-Album hat mich ebenfalls total überzeugt und lief bei mir rauf und runter. (Das zweite fand ich leider beschissen, aber sowas soll vorkommen.)

Seine Ausflüge in die Schauspielerei konnte ich nicht so richtig ernst nehmen, aber eigentlich macht er das gar nicht übel. „In Time“ hätte sogar ein richtig guter Film werden können und als ich kürzlich „Freunde mit gewissen Vorzügen“ rewatched hab, wurde ich echt gut unterhalten.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich mag den Justin. Und „Can’t Stop the Feeling“ war meine Hymne 2016.

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30 Day Music Challenge – Tag 5

A song that needs to be played LOUD

Da gibt es einige! Mit 13 hab ich angefangen, Punk zu hören. Das ist erst mal nichts Besonderes. Aber wenn man in einer Klasse ist, in der man entweder Hip Hop oder Blind Guardian hört, ist man es eben doch. Ich hab ich meiner Jugend also so einige Songs laut gehört. Disturbed, Slipknot, System of a Down – alles wäre eine gute Wahl gewesen. Doch ich entscheide mich für das Lied, das mir als erstes in den Kopf schoss – „Break Stuff“ von Limp Bizkit. Immer wieder gerne gehört, wenn der Tag einfach zum Kotzen ist und man die Birne ein bisschen frei kriegen will.

Anekdötchen: 2001 hab ich – 14-jährig – mein erstes Rock am Ring miterlebt und beim Auftritt von Limp Bizkit hat mich ein mittelalter, mir bis dato fremder Mann, für ein paar Songs auf die Schultern genommen. Das war irgendwie gruselig, aber auch total geil. Als ich wieder runter war, war ich sehr beseelt – und sehr erstaunt, als ich ihn kurz darauf mysteriös aussehende Pilze konsumieren sah. 😀

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30 Day Music Challenge – Tag 4

A song that reminds you of someone you would rather forget about

Menschen, die man vergessen will? Die meisten denken wahrscheinlich an Ex-Freunde, aber da verstehe ich mich mit fast allen noch gut, also musste ich hier ein bisschen länger nachdenken.

Ich bin nicht besonders nachtragend und vor allem, wenn ich jemand gern habe, sehe ich über „Fehler“ gerne und kommentarlos hinweg. Ich bin schließlich auch alles andere als perfekt. Womit ich aber wirklich ein Problem habe: belogen werden. Noch schlimmer ist es dann, wenn ich es mitbekomme und dadurch den Eindruck bekomme, dass man mich für dumm verkaufen will. Es kann trotzdem – je nach Zuneigung  – Wochen, Monate oder Jahre dauern, bis ich darüber nicht mehr hinwegsehen kann. Aber irgendwann ist auch gut. Wenn man sich dann auch noch unkollegial verhält, mir in den Rücken fällt, schlecht über mich spricht … und sich wieder dabei „erwischen“ lässt, ist der Ofen aus. Ich glaube nicht, dass mich irgendjemand in meinem Leben jemals so enttäuscht hat, weswegen ich sehr lange daran zu knabbern hatte. Ehrlich gesagt ärgert es mich heute noch, allerdings denke ich so gut wie nie mehr dran. (Was so ein Musikreihe so zutage fördert …)

Am Ende ist es gut, dass diese Person nicht mehr in meinem Leben ist. Der Rest der Spreu sieht das genau so, da hab ich gar nichts zu beigetragen. 🙂

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30 Day Music Challenge – Tag 3

A song that reminds you of summertime

Erster Kommentar unter dem YouTube-Video „her voice feels like summer“ – stimmt! Schon als es erschien, habe ich das Lied heiß und innig geliebt und hab mir gleich das Album gekauft (an das ich aber sonst keinerlei Erinnerung habe). Und auch heute freue ich mich immer noch, wenn ich es höre.

Not so funny fun fact: Das war mit das erste Video, dass ich auf einem iPod angesehen habe. Hatte damals (2007) zum ersten Mal so ein Ding in der Hand und war gleich ein bisschen verliebt. Hatte allerdings keine Ahnung, wie ich das ausschalten muss – wüsste ich heute wahrscheinlich auch nicht.

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30 Day Music Challenge – Tag 2

A song you like with a number in the title

Am zweiten Tag fasse ich mich ein bisschen kürzer, weil ich tanzen muss. Seeed geht immer (vor allem live!) und Riddim No. 1 ist sowieso eins meiner absoluten Lieblingslieder. Sie entschuldigen mich, ich muss abgehen. (Videoversion ist anders als die auf dem Album, das bringt mich aus dem Beat – hui!)

 

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30 Day Music Challenge – Tag 1

A song you like with a color in the title

Da fiel mir die Auswahl erstaunlich leicht, denn der erste Song, der mir einfiel, war auch gleich einer meiner All-Time-Favorites. „Blue Monday“ von New Order aus dem Jahr 1983. Das ist vielleicht auch einer der ersten New Wave-Songs, die ich abgefeiert habe, bevor ich wusste was New Wave ist und erst Recht vor der Phase in der ich überwiegend und fast ausschließlich New Wave gehört habe. Auch wenn ich dieser Phase inzwischen entwachsen bin – der Song bleibt. Kaum höre ich die ersten Töne des Synthesizers (von dem mein Mann sicherlich hier lang und breit erklären könnte, was das für einer ist), wippt auch schon der Fuß. Mein persönliches New Order-Highlight war, als ich sie 2012 beim Hurricane-Festival hab spielen sehen. Sie spielten damals zeitgleich mit den Ärzten. Die hatte ich schon mehrere Male gesehen und so musste ich natürlich zu New Order. Gefühlt waren die etwas angepisst, weil die nur vor ein paar Mann gespielt haben, aber was war das für ein geiler Auftritt! Persönliches Festival-Highlight!

Und jetzt: der Song, ohne Musikvideo, da so in voller Länge!

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30 Day Music Challenge

Auf Twitter geht mal wieder die „30 Day Music Challenge“ rum. Viele posten zum jeweils vorgegebenen Thema einen Song und das passende Musikvideo. Das gefällt mir sehr gut, aber weil ich gerne etwas mehr als 140 Zeichen zu dem einen oder anderen Song schreiben würde, verlege ich die Challenge auf den Blog. Und fange außerdem mitten im Monat an – denn warum auch nicht? Hier in den Einstiegspost kommen dann alle Links zu den hoffentlich täglichen Beiträgen. Ob ich das schaffe, obwohl ich doch schon ewig nicht mehr regelmäßig blogge? Man darf gespannt sein.

Themen der „30 Day Music Challenge“

Day 1: A song you like with a color in the title

Day 2: A song you like with a number in the title

Day 3: A song that reminds you of summertime

Day 4: A song that reminds you of someone you would rather forget about

Day 5: A song that needs to be played LOUD

Day 6: A song that makes you want to dance

Day 7: A song to drive to

Day 8: A song about drugs or alcohol

Day 9: A song that makes you happy

Day 10: A song that makes you sad

Day 11: A song that you never get tired of

Day 12: A song from your preteen years

Day 13: One of your favorite 70’s songs

Day 14: A song that you would love played at your wedding

Day 15: A song that is a cover by another artist

Day 16: One of your favorite classical songs

Day 17: A song that would sing a duet with on karaoke

Day 18: A song from the year that you were born

Day 19: A song that makes you think about life

Day 20: A song that has many meanings to you

Day 21: A favorite song with a person’s name in the title

Day 22: A song that moves you forward

Day 23: A song that you think everybody should listen to

Day 24: A song by a band you wish were still together

Day 25: A song by an artist no longer living

Day 26: A song that makes you want to fall in love

Day 27: A song that breaks your heart

Day 28: A song by an artist with a voice that you love

Day 29: A song that you remember from your childhood

Day 30: A song that reminds you of yourself

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Minisaga

Die Minisaga ist eine Textsorte, die durch ihre Kürze den Autor zu einer Reduktion und Rationalisierung seiner Ausdrucksmittel zwingt.
Während sie thematisch frei ist, muss sie formal folgenden Kriterien genügen:
● Exakt 50 Wörter, Kontraktionen gelten üblicherweise als ein Wort, Wörter mit Bindestrichen dagegen nicht.
● Mit Titel, der allerdings nicht mehr als 15 Zeichen haben darf.
● Sie sollte eine Geschichte erzählen, muss allerdings nicht in Prosa verfasst sein.

Die Minisaga ist besonders im englischsprachigen Raum beliebt, vor allem auch bei Lernenden. Im Deutschen ist sie insofern problematisch, als die tendenziell langen Wörter die angestrebte Verknappung und Verdichtung des Ausdruckes nicht unbedingt unterstützen.

(Quelle: Wikipedia)

Ich musste neulich in der Uni eine solche Minisaga verfassen, die in unserem Fall allerdings 100 Worte umfassen sollte. Es standen drei verschiedene Themen zur Auswahl: Die Tötung von Bin Laden, Energieversorgung in der Zukunft und die Hochzeit. War ja klar, welches Thema ich wählen würde. Ich möchte dieses Minisaga meiner lieben Freundin Imke widmen.

The Royal Wedding

She looked in the mirror. “Wow, I look so pretty”, she thought, “I hope Wills likes my dress.” Kate was very nervous. Her sister Pippa teased her: “Awww… don’t worry. I’m SURE William is gonna be overwhelmed!” Kate felt caught – her sister seemed to know her better than herself. But Pippa was able to calm her. She reminded her that all her dreams were about to come true; that she was going to marry the man of her dreams. Her father entered the room. “Ready, darling?” Kate sighed and nodded and climbed into the Rolls Royce to become a princess.