„Tree of Codes” von Jonathan Safran Foer

Gelesen im Juli

Ohne Inhaltsangabe. Aus Gründen. Auf der Rückseite des Buches steht kein Klappentext und es fällt mir auch schwer den Inhalt des Buches nachzuerzählen, denn “Tree of Codes” ist ganz sicher das verrückteste Buch, das ich je gelesen habe.

Der „Autor“ Jonathan Safran Foer hat sich das Buch „The Street of Crocodiles“ des jüdischen Schriftstellers Bruno Schulz vorgenommen und durch Ausschneiden einzelner Worte eine neue Geschichte kreiert.

Ich kenne das Original nicht, aber ich finde die Idee faszinierend und ich bin sehr glücklich darüber, dieses Buch zu besitzen. Es ist sehr schwer zu lesen, nicht nur inhaltlich, sondern auch weil die ausgeschnittenen Seiten sich sehr leicht ineinander verhaken. Das Buch ist ein Kunstobjekt und da stellt sich ein wenig die Frage, ob narrative Aspekte da überhaupt eine Rolle spielen. Ich bin allerdings der Meinung, dass Jonathan Safran Foer tatsächlich großartige neue Sätze geschaffen hat, die auch eine Geschichte erzählen, wenn auch häufig eine Handlung eher angedeutet als wirklich erzählt ist.

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