Rock am Ring 2007.

Helgaaaaa!!!!!

Rock am Ring 2007 – nach 2001, 2002 und 2005 für mich nun also schon das 4., für Bernhard immerhin schon das 2. Mal. 2005 waren wir nämlich auch zusammen da. Nur war da noch dieser Typ dabei, mit dem ich damals zusammen war. Diesmal waren mein best Buddy und ich aber alleine, was durchaus Vorteile hatte. Was die Absprachen bei den Bands betraf zum Beispiel – außer, dass ich Bernhard zu den Ärzten überreden musste, und er mich zu MIA., waren wir uns eigentlich immer einig. Und dass wir uns haben überreden lassen, haben wir sicher beide nicht bereut.

Freitags mittags ging es also los Richtung Eifel. Mein Daddy ist gefahren und Börn und ich haben uns hinten im Auto schon mal, die Bands rausgesucht, die wir unbedingt sehen mussten. Enttäuschung pur: Die angekündigten Groove Armada und Amy Winehouse hatten anscheinend abgesagt, dabei wollten wir die doch unbedingt sehen. Grmpf…

Nach dem traditionellen kleinen Imbiss ‚Beim Hannes‘ ging es dann auch schon aufs Festivalgelände. Mein Daddy war so gut, uns hoch an den Ring zu fahren.

Schnell losgehechtet zur Center Stage, wo die Hives ihren Auftritt hatten. Die haben mir schon 2005 nicht gefallen und diesmal leider auch nicht besonders. Der Sänger ist einfach ein Idiot. „Yeah!! We’re the Hives!! Zugabeeee!“ Kein Scherz, so hat der wirklich die ganze Zeit rumkrakeelt.
Nun denn, auf zur Alternastage. Gogol Bordello leider das letzte Lied. Aber sehr geil. Dann haben wir uns etwas vorgekämpft zur ersten Absperrung, wo wir nicht nur gut sehen konnten, sondern sogar unglaublich viel Platz hatten. Zum tanzen und so. 😉 Der Auftritt von Razorlight war dann auch sehr geil!!

Weil wir danach nichts Besseres zu tun hatten, haben wir uns dann noch die letzten Lieder von Billy Talent angesehen, obwohl wir da beide nicht so Lust drauf hatten. Wir hatten aber Glück und haben tatsächlich nur die Megakracher gehört, so dass wir sehr zufrieden waren.
Dann kommen wir auch schon zum ersten Highlight: Jan Delay & Disko No. 1 – Hammer!! Die Musik ist eh der Kracher, Jan Delay ein sympathischer Entertainer und die Bläserfraktion hat einen die Füße einfach nicht stillhalten lassen. Einer davon hieß sogar Jones bzw. Jay, ob das jetzt aber der Trompeter oder einer der anderen Bläser war, konnte ich auf die Entfernung nicht erkennen. Was soll ich sagen? Der Auftritt war so grandios, dass ich dafür sogar in Kauf genommen habe, den Anfang von Muse zu verpassen. Gut, wenn ich die nicht schonmal live gesehen hätte, wär mir das vielleicht nicht so leicht gefallen, wo Muse doch eine meiner absoluten Lieblingsbands ist. Und es war auch, wie schon das Konzert in Düsseldorf, supergenial. Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Bühnenshow total abgespeckt sein würde – war sie aber überhaupt nicht!! Und wie zu erwarten war, war auch wieder toll gespielt und gesungen. Matthew Bellamy ist einfach unglaublich sexy. Aber naja, irgendwie sind Männer, die Klavier UND Gitarre spielen können, eh irgendwie total gesegnet, oder?

Nach zwei absoluten Highlights des Wochenendes folgten dann auch die drei (!) größten Enttäuschungen: Die Arctic Monkeys, die White Stripes und Evanescence. Die Arctic Monkeys waren einfach nur langweilig. Die White Stripes haben nicht mit dem Publikum kommuniziert und nur ätzende Lieder gespielt. Obwohl sie so viele tolle Lieder haben, haben sie zum Beispiel „Seven Nation Army“ erst als Zugabe gespielt und naja… es war halt echt lahm. Evanescence haben einen guten Start hingelegt. Das wars dann aber auch. Ich finde die Band, und besonders Sängerin Amy Lee, ist total überschätzt. Diese Meinung hat sich dann während des Auftritts noch gefestigt, weil Amy Lee kaum gerade Töne und bei „My Immortal“ keinen einzigen (!) geraden Ton herausbekommen hat. Ganz grauselig!! Naja, vielleicht war einfach nicht ihr Tag, aber ich hör mir die Lieder lieber weiterhin auf CD an. Live war das mal gar nix. So sind wir dann auch nach der Hälfte (oder noch früher) nach Hause gegangen. Hat auch gereicht für den ersten Tag.
Schön bei meiner Großtante im Haus in ein schönes warmes Heiabettchen. Die anderen Festivalbesucher in ihren Zelten taten mir ja schon ein bisschen leid.

Tag 2: The Fratellis / Bloodsimple / 30 Seconds To Mars / Wolfmother / Kaiser Chiefs / Ohrbooten / Mando Diao / Beatsteaks / The Smashing Pumpkins / Sugarplum Fairy / Zoot Woman

Tag 3: Revolverheld / Colbie Caillat / Ian O’Brien-Docker / Pohlmann / Paolo Nutini / Maximo Park / The Kooks / MIA. / Die Ärzte / Scissor Sisters / Wir Sind Helden

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