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5 Retro-Games, die ich heute noch gern zocke

Es gibt Spiele, die so viel Nost­al­gie tan­ken, dass man immer wie­der zurück­kommt. Hier eine bunte Aus­wahl, um Retro­teil­chen im All­tag zu verteilen:

  1. Super Mario World (SNES)
    Seine Musik, Power-Ups, und flau­schig-prä­zise Steue­rung – mehr Pepp braucht ein 2D-Platt­for­mer nicht. Ich liebe’s auch heute noch nach Feierabend.
  2. The Legend of Zelda – A Link to the Past
    Fast schon ein Mär­chen. Welt­karte, Rät­sel, dass man dreht und wen­det – wer das ein­mal gespielt hat, ver­steht, warum man­che Musik­stü­cke noch weh­mü­tig im Ohr sitzen.
  3. Tetris (Game Boy)
    Mini­ma­lis­tisch und aske­tisch – und doch: ein Sog. Der skan­di­na­visch-hym­ni­sche OST, gelbe Sprite-Pixel. Übel addictive.
  4. Sonic the Hedge­hog 2
    Speed, Loo­pings, Chaos Emer­ald Jäger. Heute zocke ich’s mit dem 6‑jährigen Nef­fen – und freue mich, dass ich noch immer über Green Hill Zone hüp­fen kann.
  5. Earth­Bound (SNES)
    Lite­ra­ri­sches Rol­len­spiel so weird, so klug, so emo­tio­nal. Ein ame­ri­ka­ni­sches Cam­per-Ghost-Aben­teuer, töd­lich süß und herz­lich zugleich.

Warum Retro?

  • Das Gefühl von Unmittelbarkeit
  • Klare Regeln, spie­le­ri­sches Flow-Erleben
  • Gra­fisch sti­li­sierte Hand­ar­beit statt pho­to­rea­lis­ti­scher Pixelflut

🎯 Klei­ner Tipp: Kom­bi­niere online Emu­la­tor mit Game­pad – oder bau dir mit Retro­Pie im IKEA‑Gehäuse 16-Bit‑­Ma­schine dein eige­nes Kaf­fee­zu­be­hör mit ein­ge­bau­tem Anschlusskabel‑Speicher. Es ist für mich wie ein Mini‑Zeitreise‑Türöffner im Alltag.

Fazit:
Retro-Games sind kein Nost­al­gie-Müll – sie sind krea­tive Beglei­ter der letz­ten Jahr­zehnte. Und wenn ich in einem dunk­len Zim­mer neben dem grü­nen Röh­ren­fern­se­her stoße, spüre ich bei Zelda, Mario und Co. immer noch Flu­sen im Kopf – und das fühlt sich gut an

Mini-Handwebrahmen für spontane Deko

Kurz, prak­tisch, char­mant – mein DIY-Tipp für heute: Ein Mini-Hand­web­rah­men aus Pappe und Garn. Ideal zum Bas­teln zwi­schen­durch, ohne Mate­ria­lien hams­tern zu müssen.

Was du brauchst:

  • Zwei dicke Papp­strei­fen (etwa 4 × 15 cm)
  • Reste vom dicken Baum­woll­garn oder Scrap-Wolle
  • Schere, leim oder Mas­king Tape
  • Holz­per­len, Glit­zer­stein­chen, Pom­pons (optio­nal)

Schritt 1: Rah­men bauen
Lege die Papp­strei­fen par­al­lel und fixiere sie an den Enden im qua­dra­ti­schen Rah­men. Achte auf fes­ten Sitz – Modell­bau­leim hält gut, Washi-Tape geht bes­ser, wenn’s spä­ter wie­der ent­fernt wer­den soll.

Schritt 2: Grund­kette span­nen
Spanne eine län­gere Lauf­länge Garn über den Rah­men – das wird die ver­ti­kale Kette. Tipp: Über­schüs­si­gen Faden locker ver­kno­ten, damit du ihn spä­ter wie­der­ver­wen­den kannst.

Schritt 3: Weben mit Mus­tern
Jetzt wird’s krea­tiv! Webe quer durch, tau­che Garn unter-/über die Kette – los­ge­löst expe­ri­men­tie­ren erzeugt char­mante Tex­tu­ren. Streue mit dop­pel­tem Faden oder bun­ten Garn­ab­schnit­ten kleine Mus­ter ein.

Schritt 4 (optio­nal): Ver­zie­ren
Wenn du magst, kannst du Tiny-Holz­per­len auf das Garn fädeln oder am Rand kleine Pom­pons befes­ti­gen. Keine Sorge – weni­ger ist mehr.

Schritt 5: Auf­hän­gen und prä­sen­tie­ren
Für eine Mini-Wand­de­ko­ra­tion: Binde zwei Fäden an der Ober­seite und knüpfe eine Schlaufe. Sieht aus wie ein Mini-Tep­pich an der Wand.

Warum das rich­tig Spaß macht:

  1. Ein­fach genug, um es zwi­schen­durch zu basteln.
  2. Indi­vi­du­ell, weil du Mus­ter und Mate­rial selbst bestimmst.
  3. Ent­span­nend, durch den Rhyth­mus des Webens.
  4. Effek­tiv, direkt mit Ergeb­nis – ohne Mona­te­lange Bastelzeit.

Wenn du magst, mach ich dazu dem­nächst mal ein klei­nes Step‑by‑Step‑Fotojournal – inklu­sive eines Online-Web­rah­mens zum Down­load. Und falls’s gar nichts sein sollte: kannst du das ein­fach beim nächs­ten Floh­markt-Besuch schlecht-repa­rierte Stück Stahl­rah­men für unter 1 € schie­ßen – der nimmt dann direkt Tüll, Stoff oder Wolle auf.

Wenn die Kreativmaschine Offline geht

Man kennt das: Da sitzt man, vol­ler Taten­drang, der Kopf wir­belt vor Ideen – und plötz­lich: Aus. Reset­aus­fall der Krea­tiv­ma­schine. Der Lap­top­bild­schirm glotzt mich an wie eine uner­le­digte Steu­er­erklä­rung. Ich starre dar­auf, als würde sich der Text selbst schrei­ben, nur damit ich end­lich was vor­zei­gen kann…

Wie oft pas­siert da was?
An Tagen wie die­sen frage ich mich: Bin ich ein­fach faul? Oder fehlt mir gerade nur die rich­tige Idee? Nach ein biss­chen Nach­den­ken komme ich zur Erkennt­nis: Nein, das ist kein Man­gel an Moti­va­tion. Son­dern oft ist es das krea­tive Äqui­va­lent von „zu viele Tabs auf“. Zu viele lau­fende Gedan­ken, und jetzt lädt nichts mehr, weil alles blo­ckiert ist.

Ich denke oft an die­ses Bild aus der Bahn – dort, wo viele Leute mit Kaf­fee, Kopf­hö­rern und Smart­phones in der Gegend star­ren, weil sie nicht genau wis­sen, was sie als Nächs­tes tun sol­len. Das Kunst­werk „Gedan­ken­chaos“ ent­steht nicht, wenn wir viel den­ken – son­dern wenn wir ver­su­chen, alles gleich­zei­tig zu denken.

Was hilft dann?

  1. Abschal­ten – Spa­zier­gang, Musik hören (am bes­ten etwas ohne Worte), oder 5 Minu­ten Augen schließen.
  2. Kleine Ein­gabe – Viel­leicht schnappe ich mir ein Stück Papier oder Can­vas-Notiz und schreibe ein­fach nur „Ich habe heute keine SaaS-Idee – aber ich habe Hun­ger“. Kaum steht’s da, rollt es weiter.
  3. Fokus-Liste – Vor­her behut­sam eine Liste mit drei kon­kre­ten Mini-Zie­len schrei­ben: „Blog­text anfan­gen“, „Buch umblät­tern“, „Zeich­nungs­krit­zel wagen“. Kein Per­fek­tio­nis­mus, nur kleine Hürden.

Im End­ef­fekt ist das ein Akt der Freund­lich­keit mir selbst gegen­über. Ich gebe mir die Erlaub­nis, auch mal nichts zu haben – und manch­mal ergibt sich aus die­sem Nichts etwas ande­res. So wie das Krib­beln im Kopf, nach fünf Minu­ten Pause, wäh­rend ich lache, wie däm­lich eigent­lich das alles ist.

Warum das am Ende doch krea­tiv ist
Weil in die­sen lee­ren Momen­ten oft die bes­ten Flau­sen ste­cken. Diese wild-freien ver­bor­ge­nen Ideen. Die mich über­ra­schen, wenn ich ein­fach los­lasse. Und das ist okay.
Nicht jeder Tag ist voll mit Inspi­ra­tion – aber auch die lee­ren zäh­len. Und ich hoffe, wenn du das liest, fühlst du dich ein biss­chen weni­ger allein in dei­nem Offline-Modus.